Dammarlack, nichtgilbend
Ein gut deckender, weißer, hitzebeständiger und nichtgilbender
Lack aus reinen Natur-Rohstoffen. Seine hohe Elastizität wirkt Haarrissen und
Versprödungen entgegen. Staubtrocken und überstreichbar innerhalb eines Arbeitstages.
Zusammengesetzt aus:
Dammarharz, Walnußöl (semiraffiniert), Zinkweiß
(Pharmaqualität), Bentonit, Titandioxyd, Siliciumdioxid (natürliches amorphes
Gesteinsmehl), feinsten Glimmer, Isoaliphaten, Pineöl und Orangenterpentin.
Anstrichaufbau:
Losen Rost und alte Anstriche entfernen, Flächen gründlich
säubern. Zwei unverdünnte Anstriche im Abstand von 12 Stunden streichen, rollen oder
spritzen. Wenn möglich den Heizkörper handwarm einstellen.
Verbrauch:
ca. 0.75l/10m2 pro unverdünntem Anstrich
Alle Lacke vor der Verarbeitung gut aufrühren! Anbruchgebinde
umdrehen. Reste möglichst jedoch in kleinere passende Gefäße umfüllen.
Eine sehr schnell trocknende, ungiftige, nicht
geruchsbelästigende schwarze Lackfarbe, besonders als Ofenschwärze auf Ofenrohren und
Herdplatten einzusetzen. Aber auch für alle Gegenstände aus Metall, die nicht großer
mechanischer Beanspruchung ausgesetzt sind, wie Eisengitter, Gartenstuhlgestelle,
Gußeisenfenster , selbst auf Holz haltbar.
Hergestellt aus den Naturstoffen:
Rebenschwarz, einer altbekannten wasserunlöslichen Malerfarbe,
die durch trockene Destillation von Trestern und Reben erhalten wird, sowie aus Schellack,
Kopal, Rizinusöl und Alkohol.
Anstrichaufbau:
Bei starkem Rostbefall Rostumwandler streichen, z.B. FERTAN
(Best.Nr.:20000001.0). Einen Tag später entstauben und Eisenschwarz zügig streichen.
Überstreichen erst nach Trocknung, nach ca. 15 Minuten. Auf diese Weise mehrere Aufträge
aufbringen, bis gleichmäßiges samtglänzendes Bild entsteht. Beim Anheizen des Ofens
Fenster öffnen, bis der sich gering entwickelde Dunst verflogen ist. Danach gibt es keine
weiteren Geruchsbelästigungen mehr. Eisenschwarz kann immer wieder überstrichen werden.
Die Spritfarbe wird in vielen Farben angeboten. Bitte anfragen.
Sehestedter Schiffsbodenfarbe
Dieses Anstrichsystem beruht auf der Tradition der
Rathjen´schen "Patentfarbe" für Schiffsböden, die der Kapitän John Rathjen
in Bremerhaven 1860 erfand. Bis 1917 verwendete u.a. die Kaiserliche Marine und danach
noch die amerikanische Kriegsmarine als "Norfolk Paint" diese Schiffsfarbe.
Aus ökologischen Gründen verzichten wir auf die
ansatzverhindernden Giftzusätze aus Quecksilber, Arsenik, Kupfer und anderen Giften, die
in diesen Antifoulings enthalten waren, und nutzen nur die sekundären Vorteile dieses
Anstrichsystems:
Schnelle Trocknung und damit kurze Dockzeiten und die
Seewasserbeständigkeit des Schellacks und empfehlen ein öfteres Reinigen und
Überstreichen.
Zusammensetzung:
Schellack, 96%iger Alkohol, Kopal, Rizinusstandöl und geeignete
Pigmente wie Rebenschwarz oder Oxidrot u.v.a.
Anstrichaufbau:
Eisenuntergründe von losem Rost befreien, mit Rostumwandler
FERTAN behandeln.
Holzuntergründe von losen Lackresten und Bewuchs gründlich befreien und fein
schleifen. Es darf keine Feuchtigkeit im Holz sein.