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Sehestedter Naturfarben

Fassaden- und Naturstein-Imprägnierung

Sehestedter Bautenschutzmittel können generell für die hydrophobierende Oberflächenbehandlung von mineralischen Baustoffen eingesetzt werden, ohne daß die Wasser-dampfdurchlässigkeit um mehr als 10% herabgesetzt wird (gem. DIN 52615). Da mineralische Anstrichsysteme auf Kalk- oder Silikatbasis selbst keine wasserabweisende Schutzwirkung besitzen und demzufolge durch die Aggressivität des Regenwassers und der Atmosphäre entsprechend in ihrer Wirksamkeit beeinträchtigt werden können, ist hier eine zusätzliche Hydrophobierung nicht nur möglich, sondern zu empfehlen. Bei Bauwerken mit ungeschützten Fassaden können Feuchtigkeitsschäden entstehen:

  • Wanddurchfeuchtungen
  • Frostschäden
  • Bildung von Quell- und Schwindrissen
  • Salzausblühungen
  • Kalkauswaschungen
  • Rostläufer und Rostflecken
  • Verschmutzungen und Schmutzläufer
  • Schimmel - Moos - Flechtenbewuchs
  • Chemische Korrosion
  • Beeinträchtigung des Wärmedämmvermögens

Generell kann gesagt werden, daß die meisten Bauschäden durch in das Mauerwerk gelangte Wasser entstehen. Werterhaltung im Bausektor und Bautenschutz bedeutet damit, daß Maßmahmen zur Verhinderung des Eindringens von Wasser in das Mauerwerk ergriffen werden müssen. Das Eindringen von Wasser in den Baustoff infolge der Kapillarsaugfähigkeit kann durch eine Oberflächenbehandlung des Baustoffes unterbunden werden. In vielen Fällen ist es ausreichend, wenn diese Oberflächenbehandlung die Wassersaugfähigkeit des Baustoffes deutlich (mindestens 70%) , die Wasserdampfdurchlässigkeit höchstens 5% reduziert .

Ein reines Naturprodukt steht für diese Aufgabe nicht zu Verfügung. Siloxanverbindungen (Si-O-Si) besitzen aber eine dem Quarz (SiO2) ähnliche Struktur. Tatsächlich könnte direkt von Quarz ausgehend in einer Direktsynthese Hydrophobierungsmittel hergestellt werden. In der Praxis werden die Silicone über das metallische Silizium, welches man aus Quarzsand gewinnt erzeugt. Die wasserabweisende Wirkung wird nicht wie bei filmbildenden Behandlungen durch einen Porenverschluß erzeugt, sondern durch die Aufhebung der Benetzbarkeit des Baustoffes erzielt. Weil Silicone schon in sehr geringer Konzentration wirksam sind, ist eine Porenverstopfung hier nicht notwendig.

Die wasserabweisende Eigenschaft kann durch einen hohen Wasserdruck überwunden werden. Darausfolgt, daß Silicone ungeeignet sind für Flächen, die ständig einem hohen Wasserdruck ausgesetzt sind, z.B. zum Abdichten von Wasserbehältern oder Grundmauern. Sie werden eingesetzt, um senkrechte Flächen z.B. Fassaden oder zumindest stark geneigte Flächen wie Dächer gegen die Wasseraufnahme wirksam zu schützen. Die mit Siliconen geschützten Baustoffe nehmen bei Niederschlägen nur sehr wenig Wasser auf und können diese geringe Wassermenge in den Trockenperioden wieder leicht abgeben.

Somit ist es möglich geworden selbst einen Kalkanstrich zu einem qualitativ hochwertigen, gut witterungsbeständigen Anstrich zu machen. Der Sehestedter Kalkkaseinfarbe wird daher dem ersten und allen folgenden Anstrichen 1% und dem Schlussanstrich 4% der Sehestedter Bautenschutz-Emulsion Art.Nr.24300000.5 zugegeben. Für auf diese Weise hydrophobierte Kalkanstriche liegen über 20jährige Erfahrungen vor.

Putzfassaden werden imprägniert mit:

244T - Lösungsmittel: Orangenschalen/Isoaliphatgemisch

244A - Lösungsmittel: Ethanol (Alkohol)

Naturstein wird imprägniert mit 245T oder 245A

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                                                                     © Sehestedter Naturfarben