|
|

Der Fußbodenbereich
|
Woran denken Sie bei dem Wort Linoleum? An triste
Flure und muffige Amtsstuben? Oder an den typischen Linoleumgeruch in Urgroßmutters
urgemütlicher Küche? Weit gefehlt! Linoleum, in moderner Farbvielfalt und frechem
Design, erlebt zurzeit eine Renaissance und hat - bis auf die Zusammensetzung - mit dem
muffigen Belag von anno dazumal kaum noch etwas gemein.
Das gute alte Rezept aus der Natur lautet: Man mische vier Teile Leinöl (die alten Römer
sagten dazu "linoleum"), mit einem Teil verschiedener Baumharze, fügt geringe
Mengen Trockenstoffe hinzu und lässt die Masse in der Knetmaschine oxidieren und
verdicken. Der entstehende Linoleumzement ist das Bindemittel in dem elastischen
Bodenbelag. Hinzu kommen Füllstoffe wie Holz- und Korkmehl, Kalksteinpulver und
Farbpigmente. Gut vermischt wird das Ganze auf ein Trägergewebe aus Jute aufgezogen und
muss nun vier bis sechs Wochen bei 60 bis 80 Grad Celsius in Reifekammern aushärten, denn
so lange braucht das Leinöl, bis seine Oxidation abgeschlossen ist.
Moderne Innenarchitekten setzen bei Geschäftshäusern und Bürogebäuden auf den
Naturstoff, weil er antistatisch ist und deshalb die empfindlichen Büroelektronik nicht
stört, weil er nahezu unverwüstlich ist und ihn die Rollen der Bürostühle nicht
beeinträchtigen. Aber auch private Bauherren und -frauen erkennen immer häufiger diese
Vorzüge und lassen in Küchen und Esszimmern gerne wieder Linoleum verlegen. Denn es ist
nicht nur fußwarm und elastisch und in diesen Punkten Fliesenböden überlegen. Linoleum
ist auch die eindeutig gesündere Alternative zu PVC-Böden, die ja - wie bekannt -
diverse Giftstoffe an die Bewohner abgeben: es ist durch seine natürlichen Bestandteile
frei von giftigen Lösungsmitteln, gefährlichen Weichmachern, gesundheitsschädlichen
Schwermetallen, bedenklichen Farbstoffen und allergisierendem Formaldehyd. Und nicht nur
das! Nach neuesten Untersuchungen der Technischen Universität Stuttgart ist experimentell
nachgewiesen, dass Linoleum widerstandsfähig ist gegen Bakterien, Hefe- und
Schimmelpilze, deren Kulturen im Test nach vier Wochen von selbst verschwunden waren!
Aber natürlich ist Linoleum ist nicht gleich Linoleum. greenline LinoPur, wie der Name schon sagt, ist zudem
unbehandelt, unbeschichtet, unversiegelt, eben Linoleum pur. Wir empfehlen zum Schutz
natürliche Wachse (z. B. Sehestedter Chitowachs zur Oberflächenbehandlung), die
neben ihrer Umweltverträglichkeit auch noch optische Vorteile haben: Die Farben wirken
viel schöner. Das Wachs ist näher am Naturmaterial Linoleum, und erfahrungsgemäß
fällt die Pflege (z. B. mit Sehestedter
Pflanzenseife und Carnauba-Bohnermilch) oder das Ausbessern von Kratzern (mit Sehestedter
Pflegeöl) sehr leicht.
Wir beraten Sie gern, wenn Sie sich zukünftig auch in Ihren eigenen vier Wänden auf dem
Boden natürlicher Tatsachen bewegen wollen. Außerdem können Sie bei uns einen Blick auf
die erstaunliche Palette der Farben riskieren, in denen Linoleum glänzen kann: von
Citringelb über korallen-, terrakotta- und bernsteinfarben, über Achatgrau bis zu Lapis-
oder Azurblau. Sie haben die Wahl zwischen neun wunderschönen Farbnuancen. Lassen Sie
sich verführen! - Und wenn Sie die Arbeit gerne anderen überlassen, so sprechen Sie mit
Ihrem Fachhändler über eine natürliche Verlegung unter Verwendung des Sehestedter Naturlatexklebers und über eine ebenso
natürliche Oberflächenbehandlung mit dem Sehestedter Hartharzöl (direkt nach
der Verlegung). Also: 100% Natur pur.
  
|
|
|
|