S
chon in alten
hebräischen Texten wird eine Malweise erwähnt, die bis zum 2.Weltkrieg noch vielfach in
Europa, besonders im Südosten und auf dem Balkan angewendet wurde.
Die Hausfrau wird darin ermahnt, den Quark für den Herbstbesuch des Malers
aufzuheben, der Hausherr wird aufgefordert, rechtzeitig ins Gebirge zu gehen, um dort die
Farberde zu holen. Man soll nämlich alle Farbmaterialien rechtzeitig zusammen haben,
damit der Maler für das Laubhüttenfest (dem heutigen Erntedankfest) alles frisch
streichen kann.
Heute bietet sich anstelle des Quarks das Milchsäurekasein als außerordentlich
gutes Bindemittel einer Wandfarbe an. Es wird fabrikationsmäßig über Magermilch aus
Quark,- der gewaschen gepresst, gemahlen und getrocknet wird- gewonnen.
Spitzenqualitäten dieses feinen, sauberen Naturprodukts kommen aus Neuseeland.