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Teebaumöl

Wunderbare Heil-Kräfte eines Naturöles

Die Heikräfte von Melaleuca alternifola Öl sind den Aborigines, den Ureinwohnern Australiens, schon seit Urzeiten bekannt. Die ersten weißen Siedler lernten von den Aborigines schnell die vorzüglichen Eigenschaften des Öles kennen und schon bald war es wichtiger Bestandteil der Erste-Hilfe-Ausrüstung im Busch.

Der Name Teebaumöl geht auf die Seeleute des Kapitän Cook zurück. Sie kochten aus den Blättern des Melaleuca-Baumes einen würzigen Tee, als Cook 1770 das Gebiet der Aborigines besuchte. 

Melaleuca alternifolia ist eine Gattung der Myrtengewächse mit über 100 Arten in Australien und Tasmanien. Es ist ein bis zu 7 Metern hoher Baum, aus dessen Blättern das ätherische Öl durch Dampfdestillation gewonnen wird. Aus 1 Tonne Blätter gewinnt man etwa 10 Liter Teebaumöl. Bei kommerzieller Nutzung werden die Blätter alle 18 Monate abgeerntet und wachsen dann wieder nach. Die Bäume zeichnen sich durch ihre Resistenz gegenüber Krankheiten, und ihre Fähigkeit auch unter schwierigen Bedingungen zu überleben, aus. So ist der Baum einer der ersten, der sich nach Buschfeuern und Überschwemmungen erholt.

Mit der Entdeckung des Penicillins geriet das Teebaumöl ein wenig in Vergessenheit. Aufgrund seiner Eigenschaften als natürliches Antibiotikum hat es aber in den letzten Jahren weltweit wieder an Bedeutung gewonnen. Es ist eines der Naturprodukte, die die Menschen seit Jahrtausenden benutzen, um ihre kleinen Leiden zu behandeln, ohne die in letzter Zeit immer stärker werdenden Nebenwirkungen der synthetisch hergestellten „Heil"-Mittel. 

Wie viele Mittel der Naturheilverfahren wird auch dem Teebaumöl der Status eines anerkannten Heilmittels verwehrt, da es nicht standardisiert hergestellt wird. Obwohl bereits 1933 das „journal of National Medical Association" das Öl als ein hochwirksames Desinfektionsmittel befand, das zudem noch völlig ungiftig und gewebeschonend sei. Als besonders interessant wurde hervorgehoben, daß das Öl Eiterherde auflöste und infizierte Wundstellen infektionsfrei hielt, ohne dem behandelten Gewebe irgendwelche Schäden zuzufügen.

Anwendungsbeispiele und Anwendungsmethoden

A   1 Teil Teebaumöl sowie 10 Teile eines Pflegeöles (z.B. Nachtenkerzenöl  oder Sanddornöl

B   10 Tropfen (20 Tropfen = 1 ml) in ein Glas warmes Wasser geben.

C    5 Tropfen in eine Portion Haar-Shampoo mischen.

D    unverdünnt benutzen.

E    2 ml zu einem Bad ins Badewasser geben

F    10 Tropfen in 2 Liter kochendes Wasser geben u. Dampf einatmen oder unverdünnt auf ein Taschentuch träufeln und inhalieren.G 10 Tropfen mit einem Teelöffel eines Pflege- öls mischen.

H    1 ml mit 100ml Pflegeöl (z.B.Calendulaöl) mischen.

Arthritis = A
Die gemischten Öle langsam erwärmen und die schmerzenden Stellen damit einmassieren

Schnitt- u. Schürfwunden = A oder D
Dreimal tägl. mit einem Wattestäbchen auftragen.

Geschwüre, Karbunkel und trop. Geschwüre = D
Mit Wattestäbchen so oft wie möglich auf gereizte Hautstellen auftragen.
Betroffene Hautpartien mit Eis abkühlen, dann mit vollgesogenem Wattetupfer bestreichen.

Pickel u. Akne = D
Mit Wattestäbchen direkt auf die betroffene Hautpartien auftragen. Zur Vorbeugung 10 Tropfen unverdünnt in ein Waschbecken mit Wasser geben u. Gesicht täglich damit waschen.

Stirnhöhlenvereiterung, Schnupfen, Husten, Brustbeschwerden = F
Inhalieren

Blasen = D
Dreimal tgl. mit Wattestäbchen auftragen.

Insektenbisse u. Stiche = D
Dreimal tgl. mit Wattestäbchen auftragen.

Wundstellen bei Kleinkindern = H
Öle leicht anwärmen und mit Wattetupfer auftragen.

Achtung! Bei Babys niemals unverdünnt anwenden!

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