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![]() Unsere Firmen-PhilosophieUnser Denken vor und nach dem 11.September 2001 Unser Mitgefühl gilt den Opfern der Anschläge in den USA ebenso wie allen Menschen in der Welt, die täglich Kriege, Terror, Hunger und Vertreibung erleiden. Wir treten für Frieden und Gewaltfreiheit ein. Frieden kann nur im Ausgleich der Interessen unterschiedlicher Staaten, Kulturen oder Gruppen bestehen. Er kann nicht mit Gewalt erzwungen werden. Es gibt keine Alternative zur gewaltfreien Lösung von Konflikten. Gewalt erzeugt Gegengewalt. Zukunftssicherung bedeutet auch trinkbares Wasser, saubere Luft und gerechte Verteilung von Nahrungsmitteln. Zukunftssicherung bedeutet aber auch ein gerechtes und richtiges Kreuzpreisverhältnis von Erdöl und nachwachsenden Ressourcen. Umweltprobleme und Konflikte um natürliche Ressourcen können zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führen - sie tun es heute schon. Wir sollten uns an den Gedanken gewöhnen, dass das Erdöl im Vergleich zu den nachwachsenden Rohstoffen der Erde zu billig ist. Ein vorsichtigerer, ressourcenschonenden Einsatz des nicht nachwachsenden Rohstoffes Erdöl würde dem Schutz dieser Erde, dem Schutz der Natur und dem Erhalt der Lebensgrundlagen von uns allen dienen. Wir zeigen mit unseren Produkten aus natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen den Weg zu mehr Sicherheit auf der Welt, und arbeiten daran seit 20 Jahren. Wenn jetzt nichts geschieht, wird die Zerstörung der Umwelt in Zukunft furchtbare Kriege um Wasser, Land, Nahrung und Rohstoffe auslösen. Deshalb werden wir weiter unserer Philosophie treu bleiben und neue Wege zeigen. US-Politiker sagen heute ganz unverhüllt, worum es ihnen eigentlich geht, nämlich um die Vollendung der Weltmacht zur "Rettung und Neugestaltung der Welt, als dem von Gott dazu auserwähltem Volk". Um das zu rechtfertigen wird mit einer mythisch-religiösen "Logik" argumentiert, die an die patriotischen Gefühle appelliert. Der reale Hintergrund ist jedoch, dass das einseitig wirtschaftlich orientierte Gesellschaftssystem der USA nur dann weiter bestehen wird, wenn es ungehindert expandieren kann. Das heißt, alle Rohstoffquellen und Märkte müssen sukzessive dem amerikanischen Machtbereich und seinem Finanzwesen unterworfen werden. Das ist mit vielen Variationen ein wesentliches, dokumentiertes Grundprinzip der US-Politik. Ganz unverhüllt wird die Maxime ausgesprochen "Macht vor Recht" und geht seit dem 11.September einher mit dem stetigen Abbau gesellschaftlicher Freiheiten und bürgerlicher Rechte. "Das System verschlingt die Menschen." Es kann in der Tat ein Geist beschrieben werden, der alle elitären Globalisierungsbestrebungen zentral durchdringt. Dieser Geist muss alles individuelle Denken und Handeln, was sich nicht in den Dienst des "Systems" stellt, ausschalten. Er wirkt durch alle aus der Vergangenheit gewachsenen Machtzentren größerer und kleinerer Systeme, insofern sie Willens- und Exekutivkompetenz haben. So sind wir Zeitzeugen eines teuflischen Planes der die gesamte Menschheit betrifft. Die systematische Erzeugung von Angst ist dabei das brauchbare Mittel. Viele Menschen in der ganzen Welt, nicht nur im arabischen Teil, haben die Befürchtung, daß der Anschlag auf das World-Tradecenter ein initiiertes Zenario war, um diese Angst zu erzeugen. Und es geht immer so weiter. Auch in der "Irak-Krise" wird Angst erzeugt. Die bis heute nicht bewiesene Behauptung, dass der Irak mit Massenvernichtungswaffen andere Völker, die sogenannte "Freiheit" und den Weltfrieden bedroht, dient der Erzeugung dieser Angst. Aus diesem Grund wird mit Hilfe der Medien auch gewaltsam ein Zusammenhang zwischen dem Attentat vom 11.September und Saddam Husein konstruiert. Wahr ist allein, dass die irakischen Ölreserven U.S. amerikanisches Interessengebiet sind, also zukünftiger amerikanischer Wirtschaftsentwicklung dienen. Also wird im Irak und anderswo ein Stück zukünftiges Amerika "verteidigt"! Und da "alles was gut ist für Amerika, gut für die Welt ist", wird im Irak die Welt und der Fortschritt und der Frieden der Menschheit verteidigt. Das alles konnte über Jahrzehnte hindurch aus den Aussagen amerikanischer Spitzenpolitiker, Industrieller und Banker herausgelesen werden, und wird uns heute in seiner konsequentesten und brutalsten Form nackt vor Augen geführt. Das Erstaunliche dabei ist nur, dass der Großteil der Menschen in einer Art geistigem Tiefschlaf diesen Tatbestand noch immer nicht sehen will. Der Nahe Osten ist der Schauplatz, der uns helfen könnte sehen zu lernen. Wir Europäer haben die Möglichkeit, die unmittelbar beteiligten Menschen und Völker in ihren ganz unterschiedlich gearteten Mentalitäten und Kulturen wahrnehmen und verstehen zu können, - das heißt aber auch zu sehen, an welcher Stelle ihrer Bewusstseins- und Kulturentwicklung sie sich befinden. Das fällt offensichtlich -pauschal gesagt- amerikanischen Machtpolitikern besonders schwer. Darin liegt auch eine Gefahr von politischen uns strategischen Fehlentscheidungen, die heute eine globale Dimension bekommen. Das erleben wir etwa in dem Versuch der israelischen Regierung - insbesondere durch die Denkart Sharons - durch gesteigerte Demütigung der Palästinenser diese verhandlungsbereit zu bomben. Das Gegenteil wird bewirkt. Es wird immer mehr Terrorismus erzeugt. Ein gewaltsames Eingreifen im Irak läßt aus dieser Sicht nur eine weitere Eskalation der Konflikte befürchten. Sind wir Europäer heute anders und kommt es überhaupt noch auf uns an? - Wir haben eine ganz andere Geschichtserfahrung hinter uns, haben mühsam gelernt zusammenzuleben und sind durch Jahrtausende hindurch auf besondere Weise mit den Kulturen des Ostens verbunden, - zumindest wirken sie noch immer viel stärker nach. Daher haben wir die Möglichkeit zu tieferem Verständnis dieser Völkermentalitäten. Hier liegt unsere Aufgabe, besonders als Mitteleuropäer. Wir werden auch anders gehört. - Allerdings besteht die große Gefahr, dass wir uns durch ein militärisches Engagement diese Möglichkeit des Gehörtwerdens und des Vermittelns verscherzen. Was zählt, sind einzelne Persönlichkeiten, die ihre Stimme erheben und "Nein" sagen. Das müssen nicht unbedingt Politiker wie Schröder, Fischer oder Chirac sein, sondern insgesamt Kulturträger, die dann eine Art Kristallisationspunkt bilden. Das entschiedene Bekenntnis zu einer Meinung hat eine geistige Bedeutung und könnte ein Potential sein, auf das die östlichen Länder hinschauen, - ein geistig-moralisches Potential, das einen starken Klang hätte. Dabei könnte Europa eine entscheidende Rolle spielen. Voraussetzung für eine Veränderung zum Guten ist eine Veränderung des Denkens und Handelns eines jeden Einzelnen. Ausgangspunkt ist ist dabei immer die persönliche Begegnung, - nicht nur gedanklich, sondern insgesamt als Mensch. Wenn die Engagiertheit und das ehrliche Arbeiten der Menschen erlebt wird, in ihren Projekten vor Ort, wie sie aus ihren tieferen Wahrnehmungen und Schichten etwas in die Welt tragen, dann entsteht Vertrauen. Das ist eine Substanz, die im übklichen Sinne zunächst nichts mit Politik zu tun hat, sondern beschrieben werden kann als Vertrauen von Mensch zu Mensch. Und dieses Vertrauen wird unter Politikern zerfressen, durch das systembedingte Machtstreben. Ohne positives Denken und ohne Vertrauen darauf, dass die Menschen nicht doch noch ein Gesellschaftssystem schaffen werden, indem es nicht die vergangenen und heutigen Ungerechtigkeiten, Hunger, Elend und Angst gibt, verlieren wir den Impuls etwas zu verändern. Das Gründen von Organisationen wie auch neuer Weltgesellschaften auf der Basis von juristischen Strukturen ist jedoch nicht mehr möglich. Daraus entsteht keine tragende Substanz, sondern nur aus der Begegnung von Mensch zu Mensch! Das initiative Handeln us einem Zentrum heraus ist vorbei. Der neue Gestaltungsimpuls wird von der Peripherie impulsiert, also von einzelnen Individualitäten, die an der Peripherie stehen. Am Beispiel der internationalen Zivilgesellschaften ist sehr gut zu sehen, wie Engagement aus der Peripherie entsteht, wenn es um die Sache und nicht um Posten und Hierarchien geht. Im Kern geht es um die Fähigkeit des Wahrnehmen-Wollens, das mit der Herzsphäre zusammenhängt und dem eine nüchterne Selbsterkenntnis vorausgehen muss. Stellen wir uns einmal vor, dies wäre die Reaktion der westlichen Welt auf den 11.September gewesen: Ein Prozess der Selbsterkenntnis und die ehrliche Frage an die wirtschaftlich unterdrückten Regionen der Welt: Was können wir für Euch tun? Was haben wir falsch gemacht? Ein solches Hören wäre die Umkehrung von dem, was wir in der Vergangenheit getan haben. An diesen Prozessen mitzuarbeiten sollte unserer aller Anliegen sein.
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