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Aloe Vera 

Die Pflanze ist vor 6000 Jahren das erstemal erwähnt worden. Vom Nilgebiet und vom Sudan aus wurde sie in viele Länder exportiert. 342 Aloe Arten sind bekannt. In Afrika gibt es allein 133! Als Heilpflanze hat sich vor allem die Aloe barbadensis miller bewährt, sie verfügt nachweislich über die beste Wirkung auf die Haut und den menschlichen  Organismus. Viele Monate kann eine Aloe ohne Regen auskommen. Sie speichert Wasser aloepflanze.gif (13960 Byte)in ihren fleischigen Blättern, schließt die Poren und trocknet deshalb nicht aus. Leider ist sie frostempfindlich und daher kann sie   nicht in unseren Breiten kultiviert werden.

Die Wirkungsweise von Aloe Vera wurde in den letzten 100 Jahren wissenschaftlich untersucht mit dem Ergebnis, dass die althergebrachten Erfahrungen bestätigt wurden aber auch neue Anwendungsgebiete entdeckt wurden. Da die Inhaltsstoffe der Aloe Vera den Substanzen im menschlichen Organismus entsprechen, können Defizite beim Menschen ausgeglichen werden. Trotz der immunstärkenden Eigenschaften sind Präparate in Deutschland als Heilmittel nicht zugelassen.

Anders in der USA und in Asien, hier ist längst bewiesen, dass Aloe als natürliches Heilmittel von Nutzen ist. Die Industrie mit Aloe Produkten floriert, besonders seit das leicht verderbliche Gel /das heilende Substanzen enthält) stabilisiert wurde. Allerdings müssen die dickfleischigen Blätter der Aloe innerhalb von spätestens 6 Stunden nach der Ernte verarbeitet werden, ansonsten verlieren die Inhaltsstoffe an Wert.

Aus den Blätter wird der gelbe, bittere Saft aus der Haut und das durchsichtige Gel aus dem Blattinneren gewonnen. Im Bittersaftaloegel.gif (10235 Byte) schlummert ein pharmazeutisch wertvoller Stoff, das Aloin; eine auf Magnesium basierende chemische Verbindung, die in keiner anderen Pflanze vorkommt. Gegen Tiere ein natürlicher Stoff vor Anbiss; für Menschen ein natürliches Abführmittel, inder Lebensmittelindustrie als Bitterstoff eingesetzt (Magenbitter).

Das Gel besteht zu 96% aus Wasser, der Rest aus komplexen Molekülen. Das Mucopolysaccarid Acemannan macht die heilenden Eigenschaften der Pflanze aus. Diesen Stoff findet man auch in Ginseng Wurzeln, hier jedoch weniger energetisch wirkend und von daher nicht so immunstärkend wie Aloe Vera. Weiter sind im Saft und im Gel enthalten: 13 Mineralsoffe, 13 Vitamine, 15 Enzyme, 27 Aminosäuren, 4 essentielle Fettsäuren, insgesamt 400 Stoffe die unser Organismus verarbeiten kann.

Die Liste der Anwendungsgebiete für die Gesundheit ist lang. So empfehlen überzeugte Naturheilmediziner des Pflanzensaft z.B. bei Akne, Depressionen, Fußpilz und Grippe genauso wie bei Rheuma, Neurodermitis oder Zellulite. In der alternativen Krebstherapie wird Aloe zur Tumorbekämpfung, begleitend zur Strahlentherapie und allgemeinen Stärkung des Immunsystems empfohlen.

In zahlreichen Studien konnten amerikanische Forscher die heilenden Wirkungen der Aloe Vera nachweisen. Als stärkste Leistung gilt ihre entgiftende, blutreinigende Eigenschaft. Zusätzlich stärkt sie das Immunsystem, kräftigt den gesamten Organismus und bringt neue Lebenskraft und Vitalität.


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